Chur (GR)
Fachhochschulzentrum Graubünden
Weniger Material, weniger CO₂
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Wir begleiten die integrale Gebäudeentwicklung und die Nachhaltigkeit, um gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Ziele zu erreichen (Labels: SNBS-Platin und Minergie-A-ECO, provisorisch zertifiziert).
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Das Gebäude kann weitgehend in seine Einzelteile demontiert werden.
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Freiströmende Luftversorgung weitgehend ohne Kanäle: Das reduziert Installations- und Betriebskosten und erhöht die räumliche Freiheit.
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Das Gebäude wird mit lokalen ökologischen Materialien grösstenteils CO₂-frei erstellt. Nicht vermeidbare Emissionen werden über Aufforstungsprojekte kompensiert.
Kühlen mit Grundwasser
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Die Wärme und Kälte kommen über das Grundwasser als erneuerbare Energie ins Gebäude.
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Das Gebäude ist so geplant, dass es während seiner Nutzungsdauer kein CO₂ emittiert. Das Dach und die Vordächer vor den Fassaden tragen Photovoltaik-Elemente.
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Heiz- und Kühldecken mit Medienschiene: für maximale Flexibilität und um die Räume nutzerspezifisch auszurüsten.
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Das Gebäude kann auf künftige Veränderungen reagieren. Strukturell vorbereitete Erschliessungen erlauben spätere Nachrüstungen.
Offene Geschosse, sicher betrieben
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Die Fassade erfüllt neben den Grundanforderungen auch die technische Erschliessung und erhöht die vertikale Flexibilität.
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Offene Brandabschnitte ohne räumliche Unterteilung: Ein Löschanlagenkonzept mit Sprinkler, Brandmeldeanlage und maschinellem Rauch- und Wärmeabzug (MRWA) stellt den Schutz sicher. Wir planen die Sprinkleranlage.
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Wir planen ein integrales Raumautomationskonzept mit smarten, energieeffizienten Lösungen.
Ein integraler Denkansatz verschmilzt nachhaltige Werte mit Bau und Technik. Die Lösung ist bestechend einfach und hoch effizient: ein Gewinn auf allen Ebenen. Seit dem Wettbewerbsgewinn 2021 plant Abicht die HLKS- und Gebäudeautomationsanlagen und begleitet die Nachhaltigkeit.
- Zeitraum
- 2022 – 2028
- Unsere Leistungen
- Bauherrschaft
- Kanton Graubünden
- Bauherrenvertretung
- Hochbauamt Graubünden
- Baumanagement
- Drees & Sommer Schweiz AG, Zürich
- Architekt
- Giuliani Hönger Architekten ETH BSA SIA, Zürich
- Wettbewerb
- 1. Rang 2021, selektiver Projektwettbewerb (13 Teams)
- Generalplanung
- ARGE Partenaris, Zürich
- Labels
- SNBS-Platin und Minergie-A-ECO, provisorisch zertifiziert
- Referenz Kategorien
- Schulhäuser
Projektkennzahlen
%
Freecooling
m³/h
Luftmenge (ca.)
m²
Heiz- und Kühldeckensegel
Datenpunkte
in der Gebäudeautomation
Ausgangslage
In Chur soll ein neues leistungsfähiges und wirtschaftlich effizientes Bildungs- und Forschungszentrum in einem urbanen Umfeld mit nationaler Ausstrahlung entstehen. Hierfür hat der Kanton Graubünden einen Projektwettbewerb ausgeschrieben. Die Abicht Zug AG erreichte hierbei im Team von Giuliani Hönger Architekten ETH BSA SIA, Zürich, den 1. Rang.
Lösung
Der Neubau Fachhochschule Chur steht für die Entwicklung eines integralen Lösungsansatzes. Dies beinhaltet alle Bereiche der Gebäudestruktur: Architektur, Statik, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit. Der Neubau hat die provisorischen Zertifikate für SNBS-Platin und Minergie-A-ECO. Die Tragstruktur und die Fassadengestaltung gehen integral optimal ineinander, sodass das ganze Gebäude zum Beispiel ohne Abluftkanäle auskommt und dennoch alle Räume belüftet sind. Damit konnte auf einen Grossteil der Installationen verzichtet werden, was wiederum in der Erstellung und im Unterhalt zu geringeren Kosten führt. Die Installationen ermöglichen eine sehr hohe Flexibilität, welche eine spätere Umnutzung der Räume ohne Anpassungen erlaubt. Das Grundwasser kühlt das Gebäude im Sommer direkt. Im Winter ist es die Wärmequelle für die Heizung.
Gebäude und Beteiligte
Das neue Fachhochschulzentrum entsteht an der Pulvermühle in Chur. Hier wird die Fachhochschule Graubünden zusammengeführt, die heute auf fünf Standorte mit neun Gebäuden verteilt ist. Das Zentrum soll Platz für rund 2’000 Studierende und 300 Mitarbeitende bieten. Das Tragwerk ist ein Holz-Beton-Verbund. Das Holz für die Decken stammt aus Bündner Wäldern.
Bauherrschaft ist der Kanton Graubünden, vertreten durch das Hochbauamt. Die Generalplanung liegt bei der ARGE Partenaris. Zu ihr gehören Giuliani Hönger Architekten, die Drees & Sommer Schweiz AG, die Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG und die Abicht Zug AG. Drees & Sommer verantwortet Gesamtleitung, Baumanagement und Bauleitung, Dr. Lüchinger+Meyer Tragwerk und Fassade. Abicht plant Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Sprinkler und Gebäudeautomation. Zudem koordiniert Abicht die Gebäudetechnik räumlich und begleitet die Nachhaltigkeit. Die Elektroplanung liegt bei der Boess SYTEK AG, die Brandschutzplanung bei der Makiol Wiederkehr AG.
Die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen baut die Lippuner Energie- und Metallbautechnik AG. Die Heiz-/Kühldeckensegel liefert die KST AG. Die Gebäudeautomation führt die Scherrer tec. GmbH aus, die Sprinkleranlage die VABEX Brandschutz AG.
Für weitere Informationen zum Projekt: